• Wanderausstellung in Baden-Württemberg: Sie machen Geschichte (2019)

    Wanderausstellung in Baden-Württemberg: Sie machen Geschichte (2019)

    Wanderausstellung vom 4.-10.12.2019 im Regierungspräsidium Freiburg Download Begleitheft “Sie machen Geschichte” (PDF) Download Flyer “Sie machen Geschichte” (PDF)

  • Berlin: Denkmal für die erste Homosexuellenbewegung (2017)

    Berlin: Denkmal für die erste Homosexuellenbewegung (2017)

    Das Denkmal für die erste Homosexuelle Emanzipationsbewegung befindet sich am Magnus-Hirschfeld-Ufer zwischen Luther- und Moltkebrücke in Berlin-Mitte. Es erinnert an die homosexuelle Verfolgungs- und Emanzipationsgeschichte und wurde am 7. September 2017 vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) eingeweiht. Es besteht aus sechs verschiedenfarbigen Calla-Lilien, die Blüten sollen die sexuelle Vielfalt und Selbstbestimmung symbolisieren. Die vier Meter hohe Stahlkonstruktion wurde von Kunstschaffenden der Universität der Künste Berlin (UdK) entworfen. Die Installation ist…

  • Cologne: Gay Games (2010)

    Cologne: Gay Games (2010)

    Inzwischen zählen die Gay Games mit mehr als 10.000 Beteiligten aus 70 Staaten zu den weltweit bedeutendsten Sport- und Kulturfesten. Nach vergangenen Austragungen in verschiedenen internationalen Städten begann die achte Auflage am 31.7.2010 mit einer mitreißenden, emotionalen Eröffnungsfeier im RheinEnergieSTADION in Köln. Das knapp dreistündige Bühnenprogramm bot unter anderem die Darbietung einer großen US-Marchingband, 24…

  • Homosexuellenverfolgung in der NS-Zeit (2010)

    Homosexuellenverfolgung in der NS-Zeit (2010)

    Download Sonderausgabe (PDF)

  • Streichung des § 175

    Streichung des § 175

    Die deutsche Wiedervereinigung änderte zunächst nichts an der unterschiedlichen Behandlung der Homosexualität in Ost und West. Der Einigungsvertrag setzte zwar das Bundes-StGB im Beitrittsgebiet in Kraft, jedoch mit der Maßgabe, dass u. a. §§ 175, 182 und 236 (Entführung mit Willen der Entführten) nicht anzuwenden seien (Anlage I Kap. III Sachgebiet C Abschnitt III Nr. 1) und…

  • WHO streicht Homosexualität aus dem Krankheitskatalog

    WHO streicht Homosexualität aus dem Krankheitskatalog

    Mit dem Beschluss der 43. Weltgesundheitsversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 17. Mai 1990 wurde Homosexualität als eigenständige Diagnose aus dem internationalen Krankheitskatalog gestrichen und nicht länger als psychische Störung eingestuft. Die Streichung erfolgte im Zuge der Verabschiedung der ICD-10 und wurde mit deren Inkrafttreten (bei der WHO ab 1993) wirksam. Damit vollzog die WHO einen…

  • CSD Freiburg: “Bringt den Heterroismus zu Fall” (1989)

    CSD Freiburg: “Bringt den Heterroismus zu Fall” (1989)

    Der erste Freiburger CSD fand am 24. Juni 1989 anlässlich des 20. Jahrestags der Stonewall-Aufstände statt. Unter dem Motto „Bringt den Heterrorismus zu Fall. Lesbisch-schwule Revolte überall“ zogen etwa 800 Menschen bunt, laut und ausgelassen durch die Innenstadt. An mehreren Stationen wurden Redebeiträge gehalten. Die Demo verfolgte das Ziel, die Vereinzelung aufzubrechen und die Spielregeln…

  • Schwules Museum (1985-heute)

    Schwules Museum (1985-heute)

    Das Schwule Museum (SMU) in Berlin wurde am 6. Dezember 1985 gegründet. Die Museumsräume befanden sich von 1989 bis März 2013 am Mehringdamm in Kreuzberg, bevor sie im Mai 2013 in die Lützowstraße 73 im Ortsteil Tiergarten verlegt wurden. Geschichte Im Jahr 1984 fand im West-Berliner Berlin Museum (das später mit dem Ost-Berliner Märkischen Museum zusammengelegt wurde)…

  • Gründung: Rosa Hilfe Freiburg e.V. (1985)

    Gründung: Rosa Hilfe Freiburg e.V. (1985)

    Am 27. August 1985 fand die Gründungsversammlung der Rosa Hilfe mit sechs Teilnehmern statt. Am gleichen Tag wurde die Vereinsgründung beim Freiburger Registergericht zur Eintragung ins Vereinsregister gemeldet.

  • Schwule Filmwoche Freiburg (1985)

    Schwule Filmwoche Freiburg (1985)

    1985 wurde das älteste noch existierende schwule Filmfestival von der Vorgängerin der Rosa Hilfe Freiburg e.V. ins Leben gerufen und hatte u.a. das Ziel, schwule Filme auf die große Leinwand zu hieven, die es ansonsten nur schwer ins reguläre Kinoprogramm schaffen. Im Laufe der Jahre wurde das Festival immer mehr modifiziert und ausgebaut, inzwischen ist…

  • Erster CSD in Bremen, Köln, Berlin (1979)

    Erster CSD in Bremen, Köln, Berlin (1979)

    Als erste CSD-artige Aktion in Deutschland gilt die Homosexuellen-Demonstration, die am 29. April 1972 in Münster – noch nicht unter dem Namen Christopher Street Day – stattfand.  Am 30. Juni 1979 fanden in Bremen (Schwule Aktion Bremen), Köln (Schwule Aktion Köln, Mitveranstalter Gay Liberation Front) und Berlin (Homosexuelle Aktion Westberlin) CSD-Veranstaltungen unter der Bezeichnung Gay Pride International – Schwuler Karneval (Bremen) und Gay Freedom…

  • Lesben-Frühlings-Treffen (1974-heute)

    Lesben-Frühlings-Treffen (1974-heute)

    Das Lesben-Frühlings-Treffen (LFT) ist das größte und bekannteste nichtkommerzielle Treffen von Lesben in Deutschland und Europa. Die Besucherinnen des Treffens kommen überwiegend aus deutschsprachigen Ländern. Die jährlich am Pfingstwochenende stattfindende mehrtägige Veranstaltung wird regelmäßig von mehreren Hundert Lesben besucht, die z. T. sehr verschiedene, durchaus kontrovers diskutierte Ansichten haben. Während des dreitägigen Treffens finden außer vielen…

  • Spinnboden – Lesbenarchiv und Bibliothek (1973-heute)

    Spinnboden – Lesbenarchiv und Bibliothek (1973-heute)

    Der Spinnboden – Lesbenarchiv und Bibliothek ist ein Archiv mit Bibliothek zu lesbischer Geschichte in Berlin. Informell seit 1973 bestehend, ist es das älteste und mit über 16.000 Archivalien zweitgrößte Lesbenarchiv weltweit. Ursprung des Spinnbodens war das Archiv der Frauengruppe der Homosexuellen Aktion Westberlin. Es geht auf einen Beschluss der Frauengruppe vom 25. Mai 1973…

  • Münster: Homosexuellen-Demo (1972)

    Münster: Homosexuellen-Demo (1972)

    Am 29. April 1972 gingen in Münster etwa 200 homosexuelle Menschen auf die Straße. Es war deutschlandweit die erste Homosexuellen-Demonstration überhaupt. Mehr zum Thema

  • Homosexuelle Aktion Westberlin (1971-1999)

    Homosexuelle Aktion Westberlin (1971-1999)

    Die Homosexuelle Aktion Westberlin (HAW) war eine der ersten Organisationen der Lesben- und Schwulenbewegung. Im Rahmen der Aufführung des Filmes Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt am 15. August 1971 im Kino Arsenal fanden sich 50 Schwule, die den Aufbau der ersten homosexuellen Gruppe Berlins planten. Die Gründer der…

  • Film: Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt (1971)

    Film: Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt (1971)

    Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt ist ein 1971 im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks gedrehtes Filmdrama von Rosa von Praunheim. In dem Film wird am Beispiel der Protagonisten das Leben homosexueller Männer Anfang der 1970er Jahre in der schwulen Subkultur in Berlin dargestellt. Eine zentrale These des Films ist,…

  • Reform von § 175 StGB (1969-1973)

    Reform von § 175 StGB (1969-1973)

    Durch das Erste Gesetz zur Reform des Strafrechts vom 25. Juni 1969 wurde kurz vor Ende der Großen Koalition von Bundeskanzler Kiesinger der § 175 reformiert, indem das Totalverbot aufgehoben wurde und nur noch die qualifizierten Fälle (Sex mit einem noch nicht 21-Jährigen, homosexuelle Prostitution und Ausnutzung eines Dienst-, Arbeits- oder Unterordnungsverhältnisses) erhalten blieben, die vorher durch…

  • Historisches Fehlurteil des Bundesverfassungsgericht zu § 175 in NS-Fassung (1957)

    Historisches Fehlurteil des Bundesverfassungsgericht zu § 175 in NS-Fassung (1957)

    1952 bzw. 1954 reichten zwei Männer Verfassungsbeschwerde ein mit der Begründung, die §§ 175 und 175a seien schon allein deshalb nichtig, weil sie auf der Grundlage des Ermächtigungsgesetzes erlassen worden seien. Außerdem verstießen sie gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung der Geschlechter (Art. 3 Abs. 2 und 3 GG) und das Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit (Art. 2 Abs. 1 GG). Am 10. Mai 1957 wies das Bundesverfassungsgericht die Beschwerde…

  • Frankfurter Homosexuellenprozesse (1950-1951)

    Frankfurter Homosexuellenprozesse (1950-1951)

    Die Frankfurter Homosexuellenprozesse waren eine Reihe von Strafprozessen in den Jahren 1950/1951, in denen eine Verfolgungswelle gegen homosexuelle Männer ihren Höhepunkt in Frankfurt am Main fand. Sie markierten das Ende einer nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs geübten Zurückhaltung der Justiz in der Verfolgung solcher Delikte. Ausgangslage Homosexuellenszene in Frankfurt Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten…

  • NS-Verfolgung (1933-1945)

    NS-Verfolgung (1933-1945)

    Die NS-Verfolgung homosexueller Männer in Freiburg basierte auf der Verschärfung des § 175 und führte zu Verhaftungen, Verurteilungen und Einweisungen in Konzentrationslager. Diese Verfolgung war Teil einer systematischen Ausgrenzung und Vernichtungspolitik des NS-Regimes gegen alle als “abweichend” definierten Gruppen.

  • Kennzeichnung von Homosexuellen in den Konzentrationslagern mit dem Rosa Winkel (1938)

    Kennzeichnung von Homosexuellen in den Konzentrationslagern mit dem Rosa Winkel (1938)

    Der Rosa Winkel diente während der Zeit des Nationalsozialismus der Kennzeichnung von Häftlingen in den Konzentrationslagern, sofern sie aufgrund ihrer Homosexualität dorthin verschleppt worden waren (siehe auch Homosexualität in der Zeit des Nationalsozialismus). Die Stoffaufnäher mussten an der KZ-Häftlingskleidung auf der linken Brust getragen werden. Häftlinge mit dem Rosa Winkel Die Gesamtzahl der schwulen Männer, die in den Konzentrationslagern gequält und ermordet wurden, wurde von…

  • Reichszentrale zur Bekämpfung der Homosexualität und der Abtreibung (1936)

    Reichszentrale zur Bekämpfung der Homosexualität und der Abtreibung (1936)

    1936 schuf Reichsführer SS Heinrich Himmler die Reichszentrale zur Bekämpfung der Homosexualität und Abtreibung. Um lokale Verfolgungswellen zu inszenieren, gehörten zu den bevorzugten Ermittlungsmethoden von Gestapo und Kriminalpolizei Razzien an Treffpunkten Homosexueller, Wohnungsdurchsuchungen und sogenannte „verschärfte Vernehmungen“ (seinerzeit amtlicher, euphemistischer Begriff für die Anwendung körperlicher und/oder psychischer Folter). Ein besonderes Augenmerk hatten die Beamten dabei…

  • Verschärfung des § 175 durch die Nationalsozialisten (1935)

    Verschärfung des § 175 durch die Nationalsozialisten (1935)

    1936 schuf Reichsführer SS Heinrich Himmler die Reichszentrale zur Bekämpfung der Homosexualität und Abtreibung. Um lokale Verfolgungswellen zu inszenieren, gehörten zu den bevorzugten Ermittlungsmethoden von Gestapo und Kriminalpolizei Razzien an Treffpunkten Homosexueller, Wohnungsdurchsuchungen und sogenannte „verschärfte Vernehmungen“ (seinerzeit amtlicher, euphemistischer Begriff für die Anwendung körperlicher und/oder psychischer Folter). Ein besonderes Augenmerk hatten die Beamten dabei…