Die Rosa Hilfe zieht aufs Grethergeländer

Im Verlauf des Augusts 2006 wechselt die Rosa Hilfe von der Eschholzstraße in ihre neuen Räumlichkeiten auf dem Grethergelände.

Der umtriebige Verein hat seine vielfältigen Aktivitäten über viele Jahre aus einem Dreiraumquartier im Stühlinger koordiniert: Gruppentreffen, lesbisch-schwule Veranstaltungen, Waldsee-Tanzparties – einiges davon findet in den eigenen Räumen statt, vieles an anderen Stellen im ganzen Stadtgebiet. Die neuen Flächen in der alten Gießereihalle auf dem Grethergelände sind größer, besser zugeschnitten und erlauben mit großen Türen auf das Außengelände auch kleine Veranstaltungen im lebendigen Umfeld von Strandcafé, Radio Dreyeckland und Frauenzentrum.

Die ehemalige Gießereihalle auf dem Gelände wurde bereits in den 1980er Jahren für kulturelle und politische Veranstaltungen genutzt, bis sie 1989 wegen extremer Schwermetallbelastung und juristischer Einsprüche geschlossen wurde. Der AAK (Arbeitskreis Alternative Kultur) wechselte ins E-Werk; auf dem Grethergelände begann der Kampf gegen Cadmium und Blei und anschließend der Ausbau von Wohnungen und Nutzflächen.

Die ehemalige Bauküche, das künftige Domizil der Rosa Hilfe, bietet hinter dem verglasten Torbogen einen großen und vielseitig nutzbaren Raum – man kann ihn als Gruppenraum, als Arbeitsfläche und für Veranstaltungen verwenden; eine Holztreppe führt zu der eingezogenen Büroetage. Durch die unmittelbare Nähe zum Bahnhof ist das neue Rosa-Hilfe-Quartier mit dem Nahverkehr deutlich besser zu erreichen,zudem haben Autofahrer in der Faulerstraße gute Parkmöglichkeiten.

Hier spricht dein Rosa-Hilfe-Vorstand zu dir: „Wir sind dabei, diesen Umzug zu organisieren und vorzubereiten. Hierbei brauchen wir die Unterstützung von Mitgliedern – aber auch von Freunden und Geschäftspartnern. Vor allem brauchen wir GELD!! Auch wenn die Miete nur unwesentlich höher ist, so ist doch ein Umzug mit Kosten verbunden – Renovierung, Einrichtung, eventuelle Doppelmiete. […] Aber auch Mithilfe beim Umzug und Einrichtungsgegenstände helfen uns.“

Die laufenden Kosten sind vollständig gedeckt, betont der Vorstand. Sonderbedarf entsteht ausschließlich aus den außergewöhnlichen Umständen des Standortwechsels.

Der Umzugstermin ist noch nicht ganz klar und hängt davon ab, wann die Rosa Hilfe aus dem alten Mietvertrag herauskommt und wann die neuen Räume bezugsfertig sein werden. Bis September sollte aber alles über die Bühne gegangen sein. | vorstand@rosahilfefreiburg.de